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Der Bosphorus, das Schmuckstück Istanbuls, ist
eine natürliche Wasserstrasse, die sich etwa 30
km lang von Süd - Südwesten gegen Nord - Nordosten
erstreckt, und das Marmara Meer mit dem Schwarzen Meer
verbindet. Ihre Breite dagegen ist wechselhaft und mißt
zwischen 700 m und 3300 m.
Eine Strömung auf der Oberfläche fließt
vom Schwarzen Meer zum Marmara Meer, Richtung Süden,
und hat eine Geschwindigkeit von bis zu 5 km in der
Stunde. In etwa 40 m Tiefe besteht eine Gegenströmung
nach Norden, Richtung Schwarzes Meer.
An beiden Ufern, die sich auf den asiatischen und europäischen
Kontinenten befinden, sind viele Buchten zu sehen, hinter
denen Hügelketten die Ufer einfassen. Und wenn
im Frühjahr die Judasbäume in ihren purpuren
Farben blühen, ist der Anblick von unbeschreibbarer
Schönheit und verdient die Bewunderung aller Besucher.
Die landschaftliche Schönheit wurde zum Größtenteil
von den Osmanen entdeckt, die dann mit der Besiedelung
der Küsten begannen, in dem sie bildhübsche
Holzvillen und Paläste bauten, von denen man heute
noch reichlich viele sehen kann.
Lage
Leicht zu erreichen von der Altstadt und von der Neustadt.
Teilt die Stadt von Süden Richtung Norden.
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