Der
Bau der Süleymaniye Moschee begann 1550 mit dem Auftrag
des Bauherrn Sultan Süleyman dem Prächtigen (Kanuni
Sultan Süleyman), der den wichtigsten Architekten seiner
Zeit, Sinan den Großen (Koca Sinan) damit beauftragte.
1557 wurde die Moschee mit Blick auf das Goldene Horn
vollendet, Die Süleymaniye Moschee (Cami) war als ein
Stiftungskomplex (Külliye) geplant und besteht aus der
Moschee, dem Vorhof, der Armenküche, Grabbauten (Türbe),
Medresen (Schulen), Hospital und Karavanserei. Dieses
Prachtwerk, berichtet der Architekt Sinan, sei sein Gesellenwerk.
Zum große Hof kann man durch 11 Türen betreten.
Den Innenhof dagegen duch 3 Tore. Der Innenhof an dessen
4 Eckpunkten sich 4 Minarette erheben, ist von einer Säulenhalle
umgeben. 24 Säulen aus Porphyr, Marmor und Granit
tragen die Last der 28 kleinen Kuppeln. Der Hof ist in
der Mitte dekoriert mit einem Brunnen (Sadirvan).
Nach der Tradition wird erwähnt, daß Sultan
Süleyman, nach der Zahl der Minaretten, der vierte
Sultan des Reiches nach der Eroberung der Stadt von den
Osmanen, und, nach der Anzahl der Galerien der zehnte
Sultan des Reiches ist. Durch 3 Türen betretet man
die Süleymaniye Moschee. Der fast quadratisch geformte
Raum, den eine Kuppel von 26,5 m Durchmesser überwölbt,
hat eine Höhe von 47 m. über der Gebetsnische
(Mihrab) und dem Haupteingang befinden sich je eine Halbkuppel.
Licht strömt duch 138 Fenster in das Gebäude.
Die Akustik dieses Meisterwerkes ist von höchstem
Wert.
Die Türbe (Grabmal) von Sultan Süleyman dem
Prächtigen befindet sich im Friedhofsbereich der
Moschee und wurde 1566 für den mit 71 Jahren verstorbenen
Sultan erbaut. Eine Galerie ist mit 29 Säulen umsäumt
dir mit einer Kuppel überdachte Türbe. Das Grabmal
besitzt einen oktagonalen Grundriss. In diesem Grabmal
sind auch Sultan Süleyman II. und Ahmed II. begraben.
Ruhetag(e): Keine |