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Zwar war die Stadt von der langjährigen Belagerung
der Lateiner im Jahre 1261 befreit, doch der Aufenthalt
der Genuesen ging damit nicht ganz zu Ende. Der byzantinische
Kaiser garantierte den Genuesen den Stadtbezirk Galata
als eine halbautonome Handelskolonie mit eigenem Gouverneur.
Nach der Eroberung der Osmanen 1453 wurde der Stadtteil
zu einer internationalen Siedlung für Fremde jeglicher
Herkunft, die ihren Wohnsitz und ihre Unternehmen in
diesem Bezirk stationierten. Im Laufe der Zeit wurde
es in Galata zu eng und Menschen zogen in die höheren
Bereiche Galatas, wo auch die Botschaftspalais' europäischer
Länder erbaut sind. Somit entstand ein neuer Stadtteil,
den man als Grand Rue de Pera oder Beyoglu bezeichnet.
Die wichtigste Straße von Beyoglu ist die Istiklal
Straße, eine Fussgängerzone, mit der wiederaufgebauten
alten Straßenbahn. Sie fängt am Galata Hügel
an, am Tünel, (einer der ältesten U-Bahnen)
und an den Botschaftspalais' vorbei, und endet am Taksim
Platz, dem verkehrsreichsten Platz der Stadt, benannt
nach der Wasserverteilungsanlage aus dem 18 Jh. Auch
heute ist die Istiklal Straße ein Treffpunkt das
den Istanbulern ein großes Angebot von kulturellen
Möglichkeiten, Geschäften, Lokalen, usw bietet.
Lage
Taksim Platz und der Stadtteil Beyoglu befinden sich
in der Neustadt.
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